Der unternehmerische Erfolg ist abhängig von der Qualität der Beziehungen eines Unternehmens zu seinen Interessensgruppen. Neben den formal-vertraglichen Regulierungen gilt Vertrauen zwischen Partnern als Fundament jeglicher Geschäftsbeziehungen. Dieser psychologische Zustand der Bereitschaft Verletzlichkeit zu akzeptieren - so wird Vertrauen definiert - basiert auf den positiven Erwartungen über die Absichten und das Verhalten des Vertrauenspartners (Rousseau et al., 1998). In dieser Interviewreihe mit ausgewählten Unternehmensvorständen möchten wir das Konzept Vertrauen aus der unternehmerischen Perspektive mit dem Fokus auf die Beziehungen zwischen Unternehmen/Unternehmensleitung und Investoren beleuchten. Konkret gehen wir den Fragen nach: Welche Bedeutung Vertrauen für das unternehmerische Handeln hat? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit Vertrauen zwischen diesen Geschäftspartnern entsteht? Welche Konsequenzen ergeben sich aus einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Unternehmen/Unternehmensgründern und Investoren?