Die digitale Revolution – Medienwelt im Umbruch

Kaum ein Wirtschaftszweig wurde in den letzten Jahren vor größere Herausforderungen gestellt als die Medienbranche. Etablierte Unternehmen wie Zeitungsverlage sind mit stetig fallenden Auflagen konfrontiert; immer mehr Leser nutzen elektronische Informationsquellen. Daher müssen sich diese Unternehmen teilweise neu erfinden, um mit den dynamischen Entwicklungen ihrer Industrie Schritt zu halten und um ihre Existenz zu sichern.  Die revolutionären Veränderungen, verursacht durch die rasante Entwicklung der Telekommunikationstechnik, die deutlich gestiegenen Bandbreiten und die damit verbundene intensivere Nutzung mobiler Endgeräte eröffnen aber auch Chancen. So sind Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen wie Google oder Facebook als nicht mehr wegzudenkende Größen in der Medien- und Kommunikationsbranche entstanden. Diese Veränderungen stellen den Kapitalmarkt auch vor die Herausforderung den Sektor und seine Unternehmen neu zu bewerten.

Sechs Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Medienwelt stellten dar, wie sie den Herausforderungen des digitalen Zeitalters begegnen. Anschließend wurden diese Strategien in einem diskursiven Rahmen intensiv durchleuchtet. Dabei wurde ein klarer Trend festgestellt: viele Unternehmen haben ihr Geschäftsmodell längst auf das Internet ausgerichtet. Durch die Konvergenz zwischen Unterhaltungselektronik und Informationstechnologie werden die Grenzen der Mediennutzung durchlässig. Für zahlreiche Inhalte und  Dienstleistungen ergeben sich hieraus neue Chancen, von denen auch Investoren profitieren können.


Im Einzelnen präsentierten sich die folgenden Unternehmen:

TOMORROW FOCUS AG - Christoph Schuh, CEO
Sky Deutschland AG - Roger Schneider, Leiter IR
CEWE COLOR AG & Co. OHG - Axel Weber, Leiter IR
ProSiebenSat. 1 Media AG - Dirk Voigtländer, Leiter IR
Highlight Communications AG - Bernhard Burgener, CEO
Lions Gate Entertainment - Jim Parker, President of Worldwide Television and Digital Distribution at Lionsgate